Vorlage für Interviewprotokolle

Interviewnotizen in den Worten der Befragten

Profil, wichtigste Erkenntnisse, Zitate mit Zeitstempel, Probleme, Funktionswünsche und die Leitfragen mit ihren Antworten – für Nutzerinterviews, Usability-Tests und Feedbackgespräche mit Kunden. Kopieren, herunterladen oder von MinutesMaster aus der Aufnahme schreiben lassen.

5 Credits gratis (2,5 Stunden Audio) · Keine Kreditkarte · Kein KI-Training mit Ihren Daten

Wann sich die Vorlage für Interviews eignet

Für Gespräche, in denen Sie etwas lernen wollen: Nutzerinterviews, Feedbackgespräche mit Kunden, Usability-Sessions, Interviews mit abgewanderten Kunden. In MinutesMaster heißt die Vorlage Kunden- / Nutzerinterview. Anders als in einem Meeting wird hier nichts entschieden – Sie sammeln Belege.

Die Vorlage ergänzt sechs Abschnitte: Profil der befragten Person, Wichtigste Erkenntnisse, Bemerkenswerte Zitate mit dem Zeitpunkt, an dem sie fielen, Probleme, Funktionswünsche und Ideen sowie Fragen und Antworten – die Leitfragen der Interviewerin mit verdichteten Antworten.

Sie ist darauf ausgelegt, dass Meinungen nicht zu Fakten werden. Zitate bleiben wörtlich und mit Zeitstempel, damit jeder im Team die Stelle in Transkript und Aufnahme findet. Das Feld für Entscheidungen bleibt in der Regel leer – Research-Interviews entscheiden selten etwas.

Auf einen Blick
Integrierte Vorlage in MinutesMaster
Kunden- / Nutzerinterview
Gruppe
Vertrieb & Recherche
Standardlänge
Standard
Abschnitte dieser Vorlage
  • Profil der befragten Person
  • Wichtigste Erkenntnisse
  • Bemerkenswerte Zitate
  • Probleme
  • Funktionswünsche und Ideen
  • Fragen und Antworten

Jede Vorlage schreibt außerdem die Standardfelder: Überblick, Zusammenfassung, Teilnehmer, Agenda, Entscheidungen, Aufgaben und das nächste Meeting.

Aufbau

Aufbau eines Interviewprotokolls

Sechs Research-Abschnitte zusätzlich zu den Feldern, die jedes Protokoll enthält.

Abschnitte, die diese Vorlage ergänzt

  1. 1

    Profil der befragten Person

    Absatz

    Rolle, Umfeld und relevanter Hintergrund – so, wie die befragte Person sie beschrieben hat.

  2. 2

    Wichtigste Erkenntnisse

    Liste

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch.

  3. 3

    Bemerkenswerte Zitate

    Liste

    Wörtliche Zitate mit Zeitpunkt (m:ss), übersetzt nur, wenn das Protokoll in einer anderen Sprache entsteht.

  4. 4

    Probleme

    Liste

    Frust und die Umwege, mit denen sich die Person heute behilft.

  5. 5

    Funktionswünsche und Ideen

    Liste

    Funktionen und Ideen, um die die befragte Person ausdrücklich gebeten hat.

  6. 6

    Fragen und Antworten

    F&A

    Die Leitfragen der Interviewerin oder des Interviewers mit den Antworten, verdichtet.

In jedem Protokoll enthalten

Ganz gleich, welche Vorlage Sie wählen – MinutesMaster schreibt immer auch diese Felder:

  • Überblick — ein bis drei Sätze dazu, worum es ging und was dabei herauskam.
  • Zusammenfassung — die Diskussion kompakt zusammengefasst, für alle, die nicht dabei waren.
  • Teilnehmer — alle Sprecher, mit Name und Rolle, sofern sie im Meeting genannt wurden.
  • Agenda — die tatsächlich besprochenen Themen in ihrer Reihenfolge.
  • Entscheidungen — nur ausdrücklich Vereinbartes oder Beschlossenes, getrennt von Vorschlägen und Meinungen.
  • Aufgaben — Aufgaben mit verantwortlicher Person und einer Frist, wenn eine genannt wurde.
  • Nächstes Meeting — Datum, Uhrzeit und Themen, falls sie zur Sprache kamen.
  • Ausführliches Protokoll — ein Verlaufsbericht in Absätzen, mit den Zeitpunkten der wichtigen Stellen.
Beispiel

Beispiel: ausgefülltes Interviewprotokoll

Ein 41-minütiges Research-Interview einer erfundenen Rechnungs-App mit einem ihrer Nutzer, mit dieser Vorlage protokolliert.

Kunden- / NutzerinterviewUpload · 41 Min. · Deutsch

Nutzerinterview – selbstständiger Buchhalter, Zahlungserinnerungen

Ein selbstständiger Buchhalter mit 14 Kleinbetrieben als Kunden erklärt, wie er jede Woche offene Rechnungen nachverfolgt und warum er Zahlungserinnerungen vor dem Versand freigeben möchte.

Zusammenfassung

Robert Haller betreut die Rechnungsstellung für 14 kleine Betriebe, überwiegend Handwerker. Jeden Montag exportiert er die offenen Rechnungen in eine Tabelle, weil sich die Liste überfälliger Rechnungen in der App nicht nach Kunde filtern lässt. Zahlungserinnerungen verschickt er von Hand: Er fürchtet, dass automatische Erinnerungen die besten Kunden seiner Mandanten verärgern, die oft nur wenige Tage im Verzug sind. Für Erinnerungen, die er gesammelt prüfen und freigeben kann, würde er bezahlen; außerdem wünscht er sich einen Lesezugang für jeden Mandanten.

Teilnehmer

  • Nina Albrecht – UX-Researcherin, führt das Interview
  • Robert Haller – selbstständiger Buchhalter, 14 Kleinbetriebe als Mandanten

Agenda

  1. Hintergrund und Mandanten
  2. Wie offene Rechnungen heute nachverfolgt werden
  3. Zahlungserinnerungen
  4. Wünsche und Ideen

Aufgaben

VerantwortlichAufgabeFrist
Nina AlbrechtRobert den Dankeschön-Gutschein für die Teilnahme schickenDiese Woche
Nina AlbrechtRobert zu einer zweiten Session mit dem Prototyp für Erinnerungen einladen—

Profil der befragten Person

Robert Haller, seit neun Jahren selbstständiger Buchhalter. Arbeitet für 14 kleine Betriebe, vor allem Installateure und Elektriker, und verschickt in ihrem Namen rund 300 Rechnungen im Monat. Nutzt die App täglich am Laptop, selten am Handy.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Das Nachverfolgen offener Rechnungen ist eine Montagsroutine von etwa zwei Stunden.
  • Er exportiert die Liste überfälliger Rechnungen in eine Tabelle, weil sie sich in der App nicht nach Kunde filtern lässt.
  • Automatische Erinnerungen wirken riskant: Er will jede vorher sehen, weil manche säumigen Zahler die besten Kunden seiner Mandanten sind.
  • Ein Lesezugang für Mandanten würde ihm mehrere E-Mails pro Woche ersparen.

Bemerkenswerte Zitate

  • „Jeden Montag exportiere ich die Liste mit den überfälligen Rechnungen und sortiere sie von Hand nach Kunde.“ (6:12)
  • „Einem Kunden, der jede Woche bestellt, kann ich nicht einfach eine Mahnung schicken – die muss ich vorher sehen.“ (14:48)
  • „Wenn ich alle auf einmal freigeben könnte, würde ich dafür morgen bezahlen.“ (22:05)

Probleme

  • Die Liste überfälliger Rechnungen lässt sich nicht nach Kunde filtern oder gruppieren.
  • Erinnerungs-E-Mails werden einzeln geschrieben und verschickt.
  • Mandanten fragen per E-Mail nach, ob ein Kunde bezahlt hat, weil sie es selbst nicht prüfen können.

Funktionswünsche und Ideen

  • Erinnerungen, die automatisch vorbereitet, aber erst nach seiner Freigabe verschickt werden.
  • Ein Filter für überfällige Rechnungen nach Kunde.
  • Ein Lesezugang für jeden Mandanten.

Fragen und Antworten

F: Wie finden Sie heraus, welche Rechnungen überfällig sind?
A: Er exportiert jeden Montag die Liste überfälliger Rechnungen, sortiert sie in einer Tabelle nach Kunde und arbeitet sie Mandant für Mandant ab.
F: Was hält Sie davon ab, automatische Erinnerungen zu nutzen?
A: Die Sorge, gute Kunden zu verärgern, die nur wenige Tage im Verzug sind; er will jede Erinnerung sehen, bevor sie rausgeht.
F: Wenn Sie eine Sache ändern könnten – welche wäre das?
A: Erinnerungen, die er gesammelt prüfen und freigeben kann.

Nächstes Meeting

Zweite Session mit dem Prototyp für Erinnerungen – Termin steht noch nicht fest.

Illustratives Beispiel: ein erfundenes Meeting. Namen, Organisationen und Zahlen sind fiktiv; die Struktur entspricht genau dem, was diese Vorlage erzeugt.

Vorlage

Vorlage für das Interviewprotokoll kopieren

Reiner Text zum Einfügen in Word, Google Docs, Notion oder eine E-Mail – oder als bearbeitbare Word-Datei bzw. PDF zum Herunterladen.

Reiner Text
Word (DOCX)PDF
Interviewprotokoll

Anlass: [ ]
Datum und Uhrzeit: [ ]
Ort / Link: [ ]
Protokollführung: [ ]
Befragte Person: [ ]
Interviewer/in: [ ]
Forschungsziel: [ ]

Zusammenfassung
[ ]

Teilnehmer
- [Name] — [Rolle]
- [Name] — [Rolle]

Agenda
1. [ ]
2. [ ]

Profil der befragten Person
[ ]

Wichtigste Erkenntnisse
- [ ]
- [ ]

Bemerkenswerte Zitate
- [ ]
- [ ]

Probleme
- [ ]
- [ ]

Funktionswünsche und Ideen
- [ ]
- [ ]

Fragen und Antworten
Frage: [ ]
Antwort: [ ]
Gefragt von: [ ]

Aufgaben
Verantwortlich | Aufgabe | Frist
[ ] | [ ] | [ ]
[ ] | [ ] | [ ]
[ ] | [ ] | [ ]

Nächstes Meeting
[ ]
So funktioniert es

Dieses Protokoll aus Ihrer Aufnahme erstellen

Statt leerer Vorlage: MinutesMaster schreibt das Protokoll „Kunden- / Nutzerinterview“ direkt aus der Aufnahme.

  1. 1

    Aufnahme mitbringen

    Laden Sie eine Audio- oder Videodatei hoch (bis 2 GB), nehmen Sie im Browser oder in der Mobile-App auf, fügen Sie einen YouTube- oder Google-Drive-Link ein oder schicken Sie den Bot in ein Zoom-, Teams- oder Google-Meet-Meeting.

  2. 2

    „Kunden- / Nutzerinterview“ wählen

    Wählen Sie die Vorlage beim Hochladen, Aufnehmen oder Senden des Bots – oder legen Sie sie als Standard fest. Länge, Ton und Abschnitte lassen sich für ein einzelnes Meeting anpassen.

  3. 3

    Entwurf prüfen

    Das Protokoll ist meist ein bis zwei Minuten nach dem Upload fertig. Geben Sie jedem Sprecher einmal seinen Namen, prüfen Sie Entscheidungen und Verantwortliche und bearbeiten Sie jedes Feld nach Bedarf.

  4. 4

    Exportieren oder wechseln

    Laden Sie Word (DOCX) oder PDF herunter oder erstellen Sie das Protokoll kostenlos mit einer anderen Vorlage neu – die frühere Version bleibt unter „Versionen“ erhalten.

Tipps

Tipps für Interviewprotokolle

So bleiben Ihre Notizen belastbar genug, um Produktentscheidungen darauf zu stützen.

  • Erst zitieren, dann deuten

    Halten Sie fest, was die Person gesagt hat, mit Zeitstempel, bevor Sie notieren, was es Ihrer Meinung nach bedeutet. Erkenntnisse sind Ihre Lesart, Zitate sind die Belege.

  • Umwege aufschreiben

    Tabellen, Copy-and-paste und handgeschriebene Erinnerungen zeigen, wo der eigentliche Schmerz liegt. Als Problem bezeichnen Befragte sie selten – sie beschreiben sie einfach.

  • Wünsche von Bedürfnissen trennen

    „Ein Filter nach Kunde“ ist ein Wunsch, „überfällige Rechnungen schnell finden“ das Bedürfnis dahinter. Halten Sie beides fest, jeweils im eigenen Abschnitt.

  • Vor der Aufnahme fragen

    Sagen Sie der befragten Person vor dem Start, dass das Gespräch aufgezeichnet wird und wofür. Mit Aufnahme können Sie zuhören, statt mitzutippen.

FAQ

Häufige Fragen

Wie schreibt man bei einem Nutzerinterview mit?
Notieren Sie zentrale Zitate mit Uhrzeit und alles, wo Sie nachhaken wollen; den Rest erledigen Sie danach. Wird das Interview aufgezeichnet, schreibt MinutesMaster das Protokoll aus der Aufnahme, und Sie können sich ganz auf das Gespräch konzentrieren.
Was gehört in ein Interviewprotokoll?
Das Profil der befragten Person, die wichtigsten Erkenntnisse, wörtliche Zitate mit Zeitstempel, Probleme, Funktionswünsche sowie die Leitfragen mit ihren Antworten. Genau diese Abschnitte hat die Vorlage.
Muss ein Interviewprotokoll wörtlich sein?
Die Zitate ja – Wort für Wort und mit Zeitpunkt. Alles andere darf verdichtet werden. MinutesMaster hängt das vollständige Transkript mit Sprecherzuordnung an, sodass beim Verdichten nichts verloren geht.
Wie vergleicht man Notizen aus mehreren Kundeninterviews?
Suchen Sie nach Erkenntnissen und Problemen, die immer wieder auftauchen. „Ask MinutesMaster“ beantwortet Fragen über all Ihre Meetings hinweg mit zitierten Stellen – etwa, welche Befragten Zahlungserinnerungen erwähnt haben.
Kann ich ein Remote-Interview in Zoom, Teams oder Google Meet aufzeichnen?
Ja. Schicken Sie den MinutesMaster-Bot in den Call oder laden Sie die Aufnahme danach hoch. Der Bot nimmt als sichtbarer Teilnehmer teil, sodass die befragte Person sieht, dass aufgezeichnet wird.
Funktioniert das auch für Interviews in anderen Sprachen?
Ja. MinutesMaster transkribiert 38 Sprachen und kann das Protokoll in einer anderen Sprache als der des Interviews schreiben; Zitate werden nur übersetzt, wenn das Protokoll in einer anderen Sprache entsteht.
Ist die Vorlage für Interviewprotokolle kostenlos?
Ja. Kopieren Sie sie oder laden Sie sie oben als Word oder PDF herunter, ganz ohne Konto. Protokolle aus einer Aufnahme verbrauchen Credits; neue Konten erhalten 5 Credits gratis, die 2,5 Stunden Audio abdecken.

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